Freie Reformierte Kirche
Christliche Haus-Gemeinde

Aktuelle Predigt:


Sonntagspredigt vom 17.02.2019

1. Johannes 3; 18,9 / Hoffnung für Alle

Als Christen möchten wir nicht nur Liebe predigen, sondern auch Liebe leben.
Gott ist die Liebe und diese Liebe wurde uns offenbart in Jesus Christus.
Denn wahres Christentum besteht darin, den Weg unseres Herrn Jesus Christus
zu gehen und seine Zeugen zu sein.
Er allein zeigt uns den Weg zum Vater.
Aus diesem Grund möchten wir unseren Beitrag dazu leisten,
und Christus so kennen lernen, wie er wirklich ist
und wie es uns die Heilige Schrift zuverlässig übermittelt.
Unser innigster Wunsch muss es sein,
unser Verhältnis zu unserm himmlischen Vater zu vertiefen und Antworten 
auf die vielen Fragen des Lebens anhand der Heiligen Schrift zu finden.
Gott ist Liebe und ganz und gar kein Gott der Rache,
so wie ihn viele in fälschlicher Weise darstellen.
Er liebt uns so sehr, dass er für uns das Kostbarste gegeben hat das er hatte,
das Leben seines Sohnes Jesus Christus damit wir von unseren Sünden erlöst werden.
Lernen wir ihn so kennen wie er in Wirklichkeit ist, voll Liebe, Güte und Barmherzigkeit,
ein Vater an den man sich jeder Zeit anlehnen kann und der Humor hat.
Nutzen wir den heutigen Tag zum Start in ein inniges Verhältnis zu unserm Vater
und zu Jesus Christus unserem Freund, Fürsprecher, Wegbereiter und alleinigen Herrn.
Lernen wir so Jesus auf eine für uns vielleicht ganz neue Art und Weise kennen.
Denn er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben,
ohne den es für uns keine Errettung geben kann.


Sonntagspredigt vom 10.02.2019


Verantwortung für die Schöpfung

1. Mose 1; 20-28

Gott hat die Tiere noch vor den Menschen erschaffen,
und die Tiere lebten und vermehrten sich auf der Erde.
Als nun Gott den Menschen Adam erschuf und Eva an seine Seite stellte,
übergab Gott ihnen die Tier und Pflanzenwelt und sprach davon 
das sie über die Tiere herrschen sollen.
Aber hat Gott das mit dem herrschen über die Tiere und Pflanzenwelt ernst gemeint,
oder hat er gesgt das die Menschen die Tierwelt und die Natur bewahren sollen ?
Heute erleben wir das Tiere nicht als göttliche Lebenswesen betrachtet werden
sondern als Sache mit der man verfahren kann wie es beliebt.
Tiere werden sysrematisch gequält, und unter unwürdigsten Umständen gezüchtet
um mit diesen armen Geschöpfen einen schnellen Profit zu machen.
In deutschen Schlachthöfen zum Beispiel spielen sich dramatische Szenen ab,
wo Tiere vor der Schlachtung regelrecht zu Tode gequält werden.
Wale werden auf hoher See gejagt und obwohl der Bestand immer weiter zurückgeht.
Und immer noch gelten Tiere laut Gesetz nur als Sache.
Aber Tiere sind Gottes Geschöpfe und wertvoll in den Augen Gottes.
Sie fühlen, leiden und lieben wie wir Menschen und haben Anspruch würdevoll behandelt zu werden.
Die Tiere sind die Gefährten der Menschen auf der Erde und das sollten wir niemals vergessen,
und immer unserer Verantwortung den Tieren gegenüber bewusst sein.
Wenn wir das nicht tun, so werden wir die Konsequenten dafür tragen müssen.
Das gleiche gilt auch für den Umgang mit der Natur,
an der sich in schlimmster Weise versündigt wird.
In Südamerika wird der Regenwald systematisch durch verantwortungslose Menschen
oder durch Konzerne gerodet und vernichtet.
Dadurch wird nachhaltig vielen Tieren und Pflanzen ihren angestammten Lebesraum
genommen und zerstört.
Die Indianischen Ureinwohner die schon seit tausenden von Jahren dort leben werden vertrieben,
oft zwangsumgesiedelt und sogar ermordet durch angeworbene Söldner.
Im Rest der Welt gilt das gleiche.
Profit wird vor den Tier- und Naturschutz gestellt.
Und immer mehr Anbau und Weideflächen werden durch eine verantwortungslose Überdüngung zerstört.
Was heute geschieht, hat mit dem Willen Gottes nichts mehr zu tun.
Er hat uns die Tiere und die Natur in dei Hand gegeben,
nicht das wir verantwortungslos damit umgehen,
sondern sie in seinem Namen bewahren !

Sonntagspredigt vom 03.02.2019

Psalm 51; 9

In unserer Zeit haben Sauberkeit und Hygiene einen großen Stellenwert.
Wir duschen uns regelmäßig, waschen uns die Hände vor dem Essen
und putzen unsere Wohnung mit den besten Reinigungsmitteln.
Wir empfinden es angenehm, wenn wir mit gepflegten Leuten zu tun haben
und uns in Zimmern aufhalten die sauber sind.
Aber etwas können wir mit keinem Reinigungstuch reinigen,
und auch mit keiner Seife abwaschen: Unsere Sünden !
Wieviel Mühe geben wir uns mitunter, um unsere schlechten Worte zurückzunehmen
oder das was wir getan haben ungeschehen zu machen.
Wenn es uns auch gelingt, manches vor den Menschen zu mildern und zu verbessern,
vor Gott bleiben unsere Sünden in ihrer ganzen Hässlichkeit bestehen.
Schon vor 2500 Jahren schrieb Jeremia, der Prophet Gottes:
Und wenn du dich gleich mit Lauge wüschest und nähmst viel Seife dazu,
so gleißt doch deine Untugend desto mehr vor mir, spricht der Herr ( Jeremia 2; 22
).
Dennoch gibt es ein Reinigungsmittel für unsere Sünden.
Es ist das Blut Jesu Christi, Gottes Sohn:
So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist,
so haben wir Gemeinschaft untereinander,
und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, 
macht uns rein von aller Sünde (Johannes 1; 7)
.
Das Blut Christi hat die Fähigkeit, Sünden vor den Augen Gottes für immer weg zu nehmen.
Gott erwartet aber von uns, das wir unsern Stolz weglegen und ihm unsere Sünden
in Demut offen bekennen.
Dann kann er uns aufgrund des Erlösungswerks seines Sohnes Jesus Christus vergeben
und uns reinigen.
Wir erfahren, wie das Psalmwort für uns wahr wird:
Entsündige mich mit Isop, das ich rein werde;
wasche mich, daß ich schneeweiß werde (Psalm 51; 9)
.

Sonntagspredigt vom 27.01.2019

Matthäus 4; 1-11

Jesus hat nie darüber diskutiert, ob es einen Teufel gibt.
Er hat ihm die Maske vom Gesicht gerissen.
Die einzige Waffe Jesu in diesem Kampf war das Wort das Gott den Menschen gegeben hat, die Bibel.
Es erschreckt uns, das der Teufel über diese uneingeschränkte Macht verfügt.
Stolz zeigte er auf den ganzen Erdball: Alles gehört mir !
Und Jesus hat ihm nicht widersprochen.
Wie sollen wir dann der Herrschaft des Teufels entrinnen können ?
Wohin will man fliehen ?
Es gibt nur eine Stelle auf der Welt, wo der Teufel freiwillig das Feld gräumt hat.
Und zwar als er bei Jesus in der Wüste war, und bei ihm nichts erreicht hatte.
Große Männer des Glaubens haben versucht, gegen hinterhältige Versuchungen anzukämpfen.
Da stand Petrus in der Nacht und heulte hemmungslos.
Ihm dem starken Mann, ist alles zusammengebrochen.
Er hatte versagt in der Stunde der Versuchung, bevor er diese überhaupt erkannte.
Wer von uns möchte sich mit dem kühnen Petrus messen ?
Das Unheimliche ist, das uns alles zur Versuchung werden kann.
Oft sind es nur ganz kleine Dinge.
Viele sind gekommen mit der einfachen Sorge: 
Was werden wir essen ?
Was werden wir trinken ?
Womit können wir uns bekleiden ?
Damit haben sie Gott den Gehorsam aufgekündigt.
Gegen Versuchungen können wir nicht einmal kämpfen.
So schwach sind wir.
Aber Jesus hat für uns gekämpft und gesiegt.
Er streckt uns seine Hand entgegen.
Die hält.
Da müssen wir von dem unheimlichen Abgrund wegschauen, 
damit es uns nicht schwindlig wird, damit wir es ertragen können.
Da können die tausend Stimmen, die täglich auf uns eindringen, kein Gehör mehr finden.
Unser Blick ruht auf Jesus.
Unser Ohr hört sein Wort.
Wir gehen mitten durch alle Versuchungen hindurch.
Nichts kann uns mehr wegziehen: 
Denn wir haben alles, in dir, Herr Jesus Christ !