Freie Reformierte Kirche
Universal Life Church

Leben nach der Schrift

 



Vom Leben in der Gemeinde:


Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel

und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch

viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.

Alle aber die gläubig geworden waren, waren beieinander

und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter 

und Habe und teilten sie aus unter alle; je nachdem es einer

nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im

Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern,

hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und

lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk.

Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet

wurden.


Apostelgeschichte  2; 42-47



Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele;

auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären,

sondern es war ihnen alles gemeinsam. 

Und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung

des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen.

Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von

ihnen Äcker oder Häuser besaß, verkaufte sie und brachten das 

Geld für das Verkaufte, und legten es den Aposteln zu Füßen;

und man gab einem jeden, was er nötig hatte.

Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde - das 

heißt übersetzt: Sohn des Trostes - , ein Levit, aus Zypern

gebürtig, der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte

das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.


Apostelgeschichte  4; 32-37



Über die Taufe:


Als sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz

und sie sprachen zu Petrus und zu den andern Aposteln:

Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun ?

Petrus sprach zu ihnen: 

Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen

auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden,

so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.

Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen,

die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.


Apostelgeschichte  2; 37-39



Von der Predigt:


So kommt der Glaube aus der Predigt,

das Predigen aber durch das Wort Christi.


Römer  10; 17



Von der Gebetserhörung:


Bittet, so wird euch gegeben; suchet, 

so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan.

Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht,

der findet; und wer da anklpft, dem wird aufgetan.

Wer unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er

ihn bittet um Brot, einen Stein biete ? Oder, wenn er

ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete ? 

Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren

Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird

euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten !


Matthäus  7; 7-11



Vom Schwören:


Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem 

Herrn deinen Eid halten. Ich aber sage euch, dass ihr

überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel,

denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, denn sie ist

der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, den sie ist

die Stadt des großen Königs. Auch sollst du nicht bei deinem

Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar

weiß oder schwarz zu machen. Eure Rede aber sei: Ja, Ja;

nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.


Matthäus  5; 33-37



Vergebung und Gewaltlosigkeit:


Ihr habt gehört das gesagt ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel,

sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt,

dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten

will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel.

Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh

mit ihm zwei. Gib dem der dich bittet, und wende dich nicht ab

von dem, der etwas von dir borgen will.


Matthäus  5; 38-42



Liebt eure Feinde:


Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,


damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel.

Matthäus  5; 44, 45


Das kommende Friedensreich Gottes:


Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden

zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter

zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen.

Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben,

und sie werden hinfort nicht mehr lernen Krieg zu führen.


Micha 4; 3



Das Richten:


Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach

welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden;

und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.


Matthäus  7; 1, 2



Von der Einheit im Geiste, 

und der Vielfalt der Aufgaben:



So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn,

dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid,

in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den 

anderen in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die 

Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens; ein Leib und

ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer

Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater

aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.


Einem jeden aber von uns ist die Gnade gegeben nach dem

Maß der Gabe Christi. Darum heißt es in den Psalmen: Er ist

aufgefahren zur Höhe und hat Gefangene mit sich geführt und

hat den Menschen Gaben gegeben. Das er aber aufgefahren ist,

was heißt das anders, als dass er auch hinabgefahren ist in die

Tiefen der Erde ? Der hinabgefahren ist, ist derselbe, der

aufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle.


Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten,

einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer damit die

Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch

soll der Leib Christi erbaut werden, bis wir alle hingelangen

zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes,

zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi,

damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem

Wind einer Lehre bewegen und umtreiben lassen durch

trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig

verführen.


Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in

allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus,

von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein

Glied am anderen hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes

Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und

macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.


Epheser  4; 1-16



Zurechtweisung und Gebet in der Gemeinde:


Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn

zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so

hast du deinen Bruder gewonnen. Hört er nicht auf dich,

so nimm noch einen oder zwei zu dir, damit jede Sache durch

den Mund von zwei oder drei Zeugen bestätigt werde.

Hört er auf die nicht, so sage es der Gemeinde.

Hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie

ein Heide und Zöllner. Wahrlich ich sage euch: 

Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel

gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet,

soll auch im Himmel gelöst sein.

Wahrlich ich sage euch: Wenn zwei unter euch eins werden

auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren

von meinem Vater im Himmel. Wenn zwei oder drei versammelt

sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.


Matthäus  18; 15-20



Wie können wir den Willen Gottes tun ?


Alles nun, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen,

das tut ihnen auch ! Das ist das Gesetz und die Propheten.

Geht hinein durch die enge Pforte. 

Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur 

Verdammnis führt, und viele sind's die auf ihm hineingehen.

Wie eng ist die Pforte und wie schmal ist der Weg,

der zum Leben führet, und wenige sind's, die ihn finden !


Matthäus  7; 12-14



Die Jüngerinnen Jesu:


Und es begab sich danach, dass er durch Städte und Dörfer 

zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom

Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm, dazu einige 

Frauen, die er gesund gemacht hatte von bösen Geistern

und Krankheiten, nämlich Maria genannt Magdalena, von

der sieben böse Geister ausgefahren waren, und Johanna,

die Frau des Chuzas eines Verwalters des Herodes, und

Susanna und viele andere, die ihnen dienten mit ihrer Habe.


Lukas  8; 1-3



Die Waffenrüstung des Geistes:


Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.

Zieht an die Waffenrüstung Gottes damit ihr bestehen könnt

gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht

mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und

Gewaltigen, nämlich mit den Herrn der Welt, die in dieser

Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem

bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das

Feld behalten könnt. 


So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und

angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen

gestiefelt, bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens.


Vor allen Dingen, aber ergreift den Schild des Glaubens, mit 

dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und

nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches

ist das Wort Gottes.


Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu

mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen und für

mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen

Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu 

verkündigen, dessen Bote ich bin in Ketten, dass ich mit

Freimut davon rede, wie ich es muss.


Epheser  6; 10-20



Von der Liebe


Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste

alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben,

sodass ich Berge fersetzen könnte, und hätte der Liebe nicht,

so wäre ich nichts.



1. Korinther 13; 2